Die Pfaueninsel!
Mit einem Samtpinsel
Hat jemand die Insel angestrichen.
Zwischen
Dem dichten Grün
Flieh‘n
Die Blicke immer wieder in die Ferne,
Wo sie als Sterne
Mit dem Wasser fortfließen.
Weite Wiesen
Verstecken sich hinter alten Baumreihen.
Als ob man im Freien
Lebt,
Erhebt
Sich die Schlossruine.
Eine schwebende Bühne,
Vor der Blumen als Zuschauer sitzen.
Mit spitzen
Kronenfedern auf dem Haupt
Schaut
Ein Pfau aus dem Gebüsch hervor.
Die Fähre wird das Wassertor
In einer Stunde schließen
Und die Wiesen
Bald wieder einsam im Sternenlicht liegen
Um sich den alten Bäumen anzuschmiegen.
Ein Männlein steht im Walde,
Doch in Balde
Steht der Wald nicht mehr um
Uns Männlein herum.
Aus: Ein Kessel Bunte Gdichte – Querbeet 1 März und November (2024)
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